HOTEL&DESIGN | JAVA Kaffee: Traditionelle Trommelröstung für Österreichs Gastronomie
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Philipp Aigner, Verkaufsleiter von JAVA Kaffee
©: Michael Jurtin für Transgourmet

JAVA Kaffee: Traditionelle Trommelröstung für Österreichs Gastronomie

Seit rund 70 Jahren wird in Bruck an der Mur geröstet – heute mehr als 250 Tonnen Kaffee pro Jahr

50 Kilogramm Kaffee pro Charge, 215 bis maximal 230 Grad und vor allem eines: Zeit. In der Kaffeemanufaktur JAVAREI in Bruck an der Mur wird der gleichnamige Kaffee noch nach klassischer Art in der Trommel geröstet. 15 bis 20 Minuten dauert ein Röstvorgang – deutlich länger als bei industriellen Verfahren. Die schonende Trommelröstung ist seit Jahrzehnten das Herzstück von JAVA und bis heute ein wesentliches Qualitätsmerkmal der österreichischen Kaffeemarke für Gastronomie, Hotellerie und B2B.

Seit rund 70 Jahren wird an diesem Standort Kaffee geröstet, seit mehr als 30 Jahren positioniert sich JAVA als eigens für Gastronomie- und Profi-Kunden entwickelte österreichische Kaffeemarke. Heute verarbeitet das fünfköpfige Team rund um Röstmeisterin Renate Gutmann mehr als 250 Tonnen Kaffee pro Jahr – rund 1.000 Kilogramm verlassen täglich die Produktion.

Traditionelle Trommelröstung: 15 bis 20 Minuten für das Aroma

Was in Bruck an der Mur seit Jahrzehnten praktiziert wird, unterscheidet sich wesentlich von industrieller „Schnellröstung”. Jeweils 50 Kilogramm Rohkaffee kommen in die Rösttrommel und werden bei rund 215 bis maximal 230 Grad langsam geröstet. 15 bis 20 Minuten bekommt jede Charge Zeit. Die traditionelle Trommelröstung wird “als bewusst langsamerer Prozess eingesetzt, der den Bohnen ermöglicht, ihr volles Aroma zu entwickeln” weiß Röstmeisterin Renate Gutmann.

Auch danach wird nichts überstürzt: Der frisch geröstete Kaffee wird mit Luft gekühlt und anschließend in Silos zwischengelagert. Dort kann er ausgasen und sein Aroma weiterentwickeln, bevor er verpackt wird. „Die Trommelröstung ist für uns kein nostalgisches Bekenntnis, sondern entscheidend für die Qualität in der Tasse. Jeder unserer JAVA Blends wird in Bruck an der Mur auf diese Weise geröstet – vom Premiumkaffee bis zur Basic Line“, sagt Philipp Aigner, nationaler Verkaufsleiter JAVA Kaffee. „Das ist österreichische Handwerksröstqualität, die wir flächendeckend und ausschließlich für professionelle Kunden anbieten.“

Drei Linien – ein Qualitätsanspruch

JAVA bietet heute drei Sortimentslinien: Premium, Classic und Basic. Sie wurden für unterschiedliche Anforderungen, Einsatzbereiche und Geschmacksprofile entwickelt. Was sie verbindet, ist laut Aigner die Qualität des Rohkaffees und die Verarbeitung: JAVA kauft ausschließlich Rohkaffee der höchsten an den internationalen Kaffeebörsen gehandelten Qualitätsstufen ein und sämtliche Blends werden in der Steiermark trommelgeröstet. Das Fundament der Marke bildet die Premiumlinie, mit der JAVA vor mehr als 30 Jahren gestartet ist. Die drei Premium-Blends bestehen zu 100 Prozent aus Arabica: Classica präsentiert sich ausgewogen, Tempramenta kräftiger, Natura fruchtig-zitrisch. Ergänzt wird das Angebot um JAVA Decaffeinata. Die Entscheidung für reinen Arabica ist dabei „keine pauschale Wertung der Kaffeesorten”. Auch Robusta sei heute in hervorragender Qualität verfügbar, betont Aigner. Das Arabica-Geschmacksprofil entspreche jedoch besonders der DNA der JAVA Premiumlinie.

Classic und Basic ergänzen das Sortiment mit Arabica-Robusta-Blends und ermöglichen es, für unterschiedliche Gastronomiekonzepte und Anforderungen die passende Lösung anzubieten.

Der richtige Kaffee ist eine Frage des Betriebs

Welcher Blend zu welchem Betrieb passt, lässt sich dabei nicht nach einer einfachen Formel beantworten. Der ausgewogene Classica gehört nicht automatisch ins klassische Gasthaus, ebenso wenig ist Tempramenta ausschließlich im Spitzenrestaurant oder Natura im modernen Café zu Hause. Entscheidend sind Konzept, Gäste, Zubereitung und das gewünschte Geschmacksprofil. Genau deshalb setzt JAVA auf persönliche Beratung statt auf Standardlösungen.

Neun Gebietsleiter und Baristas sind über die Transgourmet-Standorte österreichweit für JAVA Kunden im Einsatz. Sie begleiten klassische Gastronomie ebenso wie Hotellerie, Systemgastronomie, Industrie und B2B-Kunden. Gemeinsam mit führenden Maschinenpartnern werden komplette Konzepte entwickelt – von der Auswahl des Kaffees und der passenden Maschine bis zu Einstellung, Schulung und laufenden Qualitätschecks.

Kaffee bleibt Aushängeschild und Margenbringer

Gerade angesichts steigender Kosten stellt sich für Gastronomiebetriebe die Frage, wo sich Investitionen in Qualität rechnen. Beim Kaffee sieht Aigner dafür nach wie vor gute Argumente: In Tagesbetrieben ist er ein Aushängeschild, nach einem Menü häufig der letzte geschmackliche Eindruck, den der Gast mitnimmt – und gleichzeitig zählt Kaffee weiterhin zu den wichtigen Margenbringern der Gastronomie. Selbst wenn hochwertiger Kaffee pro Kilogramm einige Euro mehr kostet, reduziert sich der Unterschied auf die einzelne Tasse gerechnet häufig auf wenige Cent.

„Über Kaffeequalität können sich Gastronomiebetriebe heute mehr denn je profilieren. Dafür braucht es neben gutem Kaffee aber auch geschulte Mitarbeiter und perfekt eingestellte und gewartete Maschinen“, so Aigner. Genau hier setzt das 360°-Servicepaket von JAVA an: mit Barista-Schulungen in der Kaffeemanufaktur und vor Ort, Maschinen-Checks und persönlicher Betreuung.

JAVA Kaffee ist ausschließlich über Transgourmet erhältlich.