HOTEL&DESIGN | Vöslauer investiert 19 Millionen in die Zukunft natürlicher Getränke:
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V.l.n.r.: Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich Christiane Wenkheim, Aufsichtsratsvorsitzende der Ottakringer Getränke AG Herbert Schlossnikl, Geschäftsführer der Vöslauer Mineralwasser GmbH Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner Gernot Pichler, Produktionsleiter der Vöslauer Mineralwasser GmbH Patrick Slacik, Arbeiterkammer NÖ Markus Raunig, Vorstand der Ottakringer Getränke AG
© Vöslauer/Stefan Gergely

Vöslauer investiert 19 Millionen in die Zukunft natürlicher Getränke:

Neue Aseptik-Anlage eröffnet Wachstumsperspektiven – besonders auch für Deutschland
Mit der größten Einzelinvestition der Unternehmensgeschichte stärkt Vöslauer seine Innovationsführerschaft und schafft die technologische Basis für die nächste Generation natürlicher Getränke.

Vöslauer setzt den nächsten Meilenstein seiner Innovationsstrategie: Mit einer neuen Aseptik-Anlage investiert Österreichs führende Mineralwassermarke in die Zukunft natürlicher Getränke. Rund 15 Millionen Euro flossen in die neue Produktionslinie, weitere vier Millionen Euro in die dafür notwendige Infrastruktur. Damit handelt es sich um die größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens. Die seit Mai 2026 in Betrieb befindliche Anlage ermöglicht die keimfreie Abfüllung von Getränken ohne Konservierungsstoffe und schafft damit die technologische Grundlage für neue Produktkategorien. Insbesondere Getränke ohne Kohlensäure, ohne Zucker und ohne künstliche Zusätze können künftig unter höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards produziert werden.

„Innovation braucht Mut. Mit der neuen Aseptik-Anlage schaffen wir die technologische Grundlage für die nächste Generation natürlicher Getränke und gestalten die Zukunft unseres Marktes aktiv mit. Die Investition stärkt unsere Innovationskraft, unseren Standort und unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Herbert Schlossnikl, Geschäftsführer der Vöslauer Mineralwasser GmbH.

„Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten braucht es Unternehmen, die den Mut haben, in Innovation zu investieren. Die neue Aseptik-Anlage von Vöslauer ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Zukunftstechnologien, Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung zusammenwirken. Diese Investition stärkt den Standort Bad Vöslau, schafft Perspektiven für die Zukunft und unterstreicht die Innovationskraft unseres Bundeslandes“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

„Die neue Abfüllanlage von Vöslauer ist weit mehr als eine technische Modernisierung – sie ist ein starkes Zukunftssignal für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich. Wer investiert, schafft Vertrauen, sichert Arbeitsplätze und stärkt die regionale Wertschöpfung. Vöslauer zeigt einmal mehr, dass Tradition und Innovationskraft kein Widerspruch sind, sondern die Grundlage für langfristigen Erfolg bilden“, so Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich.

Technologie als Innovationsmotor

Die neue Anlage ist weit mehr als eine Produktionslinie. Sie erweitert die Innovationsmöglichkeiten von Vöslauer grundlegend und eröffnet den Einstieg in neue Getränkekategorien. Aseptische Abfüllung bedeutet, dass Produkt und Verpackung getrennt voneinander sterilisiert und anschließend unter streng kontrollierten hygienischen Bedingungen zusammengeführt werden. Besonders relevant ist diese Technologie für Produkte ohne Kohlensäure. Während Kohlensäure natürlicherweise konservierend wirkt, sind bei stillen Getränken andere Verfahren notwendig, um Produktsicherheit und Qualität langfristig zu gewährleisten.

Mit der Investition baut Vöslauer seine Rolle als Innovationsleader der österreichischen Getränkeindustrie weiter aus. Bereits in der Vergangenheit setzte das Unternehmen wichtige Impulse – von der ersten PET-Einwegflasche aus 100 % rePET (recyceltes PET) über die erste und einzige PET-Mehrwegflasche Österreichs bis hin zum Ausbau des Near-Water-Segments. Die neue Aseptik-Anlage markiert nun den nächsten Innovationsschritt.

Neue Konsumbedürfnisse, neue Produktkategorien

Konsument:innen achten zunehmend auf Natürlichkeit, weniger Zucker und Produkte, die einfach in ihren Alltag passen. Vöslauer beschäftigt sich seit Jahren mit diesen Entwicklungen und hat Trends rund um Getränke mit Geschmack, bewusste Hydration und funktionalen Mehrwert früh erkannt und aktiv mitgestaltet. Seit 2023 ist das Unternehmen Marktführer im österreichischen Near-Water-Segment mit rund 30 Prozent Marktanteil¹ und hält im Bereich der 0-kcal-Getränke rund 50 Prozent Marktanteil². Die neue Aseptik-Anlage schafft nun die technologische Voraussetzung, um dieses Wachstum gezielt weiterzuentwickeln und neue Produktwelten zu erschließen.

Flavours OHNE: Die nächste Generation von Flavours

Mit „Flavours OHNE“ bringt Vöslauer erstmals Getränke mit Geschmack ohne Kohlensäure auf den Markt. Die neue Range steht für bewusste Hydration mit Geschmack – ohne Zucker, ohne Kalorien, ohne künstliche Aromen, ohne Farbstoffe, ohne Konservierungsstoffe, ohne künstliche Süßungsmittel und ohne Kohlensäure. Zum Marktstart werden die Sorten Limette-Yuzu (in 1 l & 0,5 l rePET) und Himbeere-Ingwer (in 1 l rePET) in Österreich und Deutschland eingeführt.

„Nicht jede:r mag es prickelnd – gleichzeitig beobachten wir eine stark steigende Nachfrage nach natürlichen, leichten Getränkealternativen ohne Zucker und ohne künstliche Zusätze. Mit Flavours OHNE schaffen wir eine Produktwelt, die bewusste Hydration, Natürlichkeit und Geschmack verbindet. Für uns wird ‚OHNE‘ zunehmend zu einem Qualitätsversprechen: ohne Kalorien, ohne Zucker, ohne Zuckerersatz, ohne Konservierungsstoffe – und trotzdem mit vollem Geschmack.“, sagt Yvonne Haider-Lenz, Leiterin Marketing, Unternehmenskommunikation und Innovation bei Vöslauer.

Neue Impulse für Kindergetränke

Auch im Kindersegment eröffnet die neue Anlage zusätzliche Möglichkeiten. Mit Vöslauer Junior ist das Unternehmen bereits seit 2006 erfolgreich am Markt und hält rund 60 Prozent Marktanteil im österreichischen Kinder-Mineralwassermarkt3. 2026 wird das Sortiment um neue Produkte in den Sorten Apfel-Kirsche und Himbeere-Zitrone (beides in 0,33 l rePET Flaschen) erweitert. Die Getränke richten sich an Kinder zwischen drei und neun Jahren und bieten eine natürliche Alternative zu zuckerhaltigen Angeboten am Markt.

Wachstumsperspektiven für Deutschland

Zusätzliche Potenziale eröffnet die neue Technologie auch im wichtigsten Exportmarkt Deutschland. Mit einer Distribution von rund 90 Prozent im deutschen Lebensmitteleinzelhandel ist Vöslauer dort bereits flächendeckend vertreten. Rund die Hälfte des Umsatzes erzielt das Unternehmen in Deutschland bereits mit Wasser mit Geschmack. Die neue Aseptik-Anlage schafft nun die Grundlage, dieses Angebot um weitere Produkte ohne Kohlensäure sowie neue Kindergetränke zu erweitern. Die Vision bleibt klar: „In Bad Vöslau entsprungen – in Deutschland unverzichtbar.“

Innovation und Nachhaltigkeit gemeinsam denken

Die neue Aseptik-Anlage ist nicht nur ein Innovationsprojekt, sondern auch Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Vöslauer. Die Produktionslinie wurde so konzipiert, dass Prozesse effizienter gestaltet, Wege verkürzt und Energie eingespart werden können. Ein wesentlicher Beitrag dazu ist die elektrische Dampferzeugung, die fossile Energieträger ersetzt. Mit der Aseptik-Anlage verbindet Vöslauer einmal mehr Innovation, Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung – und schafft die Basis für die Getränkewelt von morgen.

Quellenangabe:

1Quelle: NielsenIQ, LEH exkl. H/L, Near Water, Umsatz, FY 2025

2Quelle: NielsenIQ, LEH exkl. H/L, Near Water, Umsatz, FY 2025

3Quelle: NielsenIQ, LEH exkl. H/L, Kinder Mineralwassermarkt ≤ 0,33l PET, Marktanteil Umsatz, 2025