HOTEL&DESIGN | Zu Silvester knallen die Sektkorken – auch in der Pandemie
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© Philipp Lipiarski / www.goodlifecrew.at

Zu Silvester knallen die Sektkorken – auch in der Pandemie

Sekt und Silvester gehören einfach zusammen! Das bestätigt auch der aktuelle Sektreport, den die österreichische Traditions-Sektkellerei Schlumberger gemeinsam mit dem Market-Institut im November 2021 durchgeführt hat: Demnach bringt fast jede/r zweite ÖsterreicherIn Sekt als Mitbringsel zu Silvester mit. Das neue Jahr wird hierzulande traditionell mit Sekt eingeläutet – und zwar trotz Pandemie bei vielen Menschen mit knallenden Korken!

 

Auch wenn das Jahr 2021 abermals geprägt war von Lockdowns und Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie: Es gibt gewisse Traditionen, an denen Herr und Frau Österreicher festhalten! Eine davon ist der Sekt zum Jahreswechsel: Die Pandemie hat zwar tiefgreifende Veränderungen im Konsum- und Ausgehverhalten der ÖsterreicherInnen bewirkt, aber Sekt gehört dennoch für die Menschen hierzulande zum Jahreswechsel wie Donauwalzer, Pummerin und Mundl.

 


Silvester im engsten Kreis
Dabei verändert sich jedoch das Setting, in dem gemeinsam angestoßen wird: 77% der ÖsterreicherInnen feiern zu Hause, und das vorwiegend mit der Familie (37%), mit dem Partner (32%) oder mit Freunden (22%). Lediglich 5% geben an, in einem Lokal (Restaurant oder Bar) zu feiern, 4% der Befragten wollten den Silvesterabend in einem Club oder einer Disco verbringen – was aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen jedoch nicht möglich ist. Generell wurde im Sektreport 2021 eine Verlagerung des Sektkonsums in die eigenen vier Wände festgestellt – sowie ein allgemeiner Rückgang an der Ausgehlust der ÖsterreicherInnen.

 


Knallende Korken
Das bedeutet aber keinesfalls einen Rückgang der Lebensfreude: 28% der ÖsterreicherInnen beginnen das neue Jahr mit knallenden Korken! Ein Drittel der ÖsterreicherInnen öffnet den Sekt um Punkt Mitternacht, ein weiteres Drittel jedoch deutlich davor, um sofort anstoßen zu können. Auf die Frage, ob die Menschen hierzulande dem neuen Jahr eher optimistisch oder pessimistisch entgegenblicken, antworteten 41% der Befragten mit Optimismus. Ein Drittel sieht der Jahreswende allerdings pessimistisch entgegen, jede/r Vierte zeigt sich unentschlossen. Dabei sind vor allem regelmäßige Sekttrinker (49%) jüngere Leute (47% der 18- bis 29-Jährigen, 48% der 30- bis 49-Jährigen) und Menschen in größeren Städten (48%) tendenziell positiver eingestellt.

 


Vielfältiger Sektgenuss: Pur, zum Frühstück und aus der Sektflöte
Auf die Frage, wie Sekt am liebsten genossen wird, zeigen sich Herr und Frau Österreicher ebenfalls traditionell: Fast die Hälfte genießt Sekt am liebsten pur (49%), gefolgt von Misch-Varianten mit Fruchtsäften (38%). 86% trinken ihren Sekt aus einer Sektflöte, bereits 16% bevorzugen das Weinglas und 13% die Champagnerschale. Immerhin 1% der Befragten gibt an, Sekt direkt aus der Flasche zu trinken. Und: Immer mehr ÖsterreicherInnen starten schon prickelnd in den Tag! Zwar nicht täglich, aber doch ab und zu wird bereits zum Frühstück ein Glas Sekt genossen – vor allem im Urlaub (26%) oder bei Restaurantbesuchen (19%), aber auch beim Brunchen zu Hause (18%). Zu Neujahr kommt Sekt bei mehr als jedem/jeder Zehnten auf den Frühstückstisch!

 


Das kleine Sekt Einmaleins
Um für den Silvesterabend und den Neujahrstag perfekt vorbereitet zu sein, haben wir die wichtigsten Infos sowie Do’s & Don’ts zum Thema Sekt hier nochmal zusammengefasst:

 

  • Häufiger Temperaturwechsel setzt der Qualität des Sekts zu! Am besten schmeckt er übrigens bei einer Temperatur von fünf bis sieben Grad.
  • Die beste Methode, Sekt schnell zu kühlen, ist mit Hilfe der sogenannten Verdunstungskälte: Man nehme einen Sektkübel mit Eis und salze dieses ordentlich. Die Flasche in diese Eis-Salz-Masse stellen und etwas drehen – nach etwa zehn Minuten hat die Flasche Idealtemperatur.
  • Eine offene Sektflasche bleibt im Kühlschrank maximal einen Tag genießbar! Mit einem Sektverschluss lässt sich die Frische auf zwei Tage verlängern. Der sagenumwobene Löffel in der Flasche – Silber hin oder her – ist hingegen ein Mythos.
  • Korken haben zwar mehr Stil, aber der ideale Verschluss wäre tatsächlich ein Schraubverschluss. Das gilt übrigens auch für Wein – hier setzen Qualitätswinzer immer öfter auf Schraubverschlüsse. Beim Sekt wird sich der Korken alleine wegen des Knall-Effekts sicher noch lange halten.
  • Das Schäumen des Weines galt ursprünglich als Makel! Die Hauptursache für diesen „Fehler“ lag im kühlen Klima der französischen Champagne, wo die Gärung im Winter unterbrochen wurde und eine zweite Gärung im Frühling begann.
  • EIGENTLICH sollten Sektkorken lieber nicht knallen… Durch den plötzlichen Druckverlust schäumt der Sekt über und es entweicht viel Kohlensäure. Wir sagen: Schade drum!
  • Als „Champagner“ darf nur jener Sekt bezeichnet werden, der in der Champagne erzeugt wird! Deshalb darf sich auch der Schlumberger Sekt – trotz des gleichen Herstellungsverfahrens nach der Méthode Traditionelle – nicht Champagner nennen.

 

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Über den Sektreport
Die Online-Befragung wurde gemeinsam mit dem market Institut im Zeitraum von 29. Oktober bis 17. November 2021 mit einer für die österreichische Bevölkerung ab 18 Jahren repräsentativen Stichprobe (1.000 Personen) durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt waren keine für die Gesamtbevölkerung geltenden, allgemeinen Ausgangsbeschränkungen oder Lockdown-Verordnungen in Kraft.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.schlumberger.at/de