HOTEL&DESIGN | Warum „Do it yourself” beim Fremdsprachenlernen zu wenig ist
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Warum „Do it yourself” beim Fremdsprachenlernen zu wenig ist

Spielend leicht Vokabeln lernen, eine Fremdsprache über Nacht beherrschen und damit gleich beim Date im Ausland glänzen – in Zeiten des Smartphones liegen auch Fremdsprachen-Apps voll im Trend. Doch was auf den ersten Blick so einfach aussieht und für Hobbyzwecke unterhaltsam sein mag, ist im professionellen Kontext kaum geeignet. Denn gerade wer für den Job an seinen Fremdsprachenkenntnissen feilt, braucht nicht nur konkrete Zielvorgaben, sondern auch Durchhaltevermögen. Mit dem Berlitz Virtual Classroom (BVC) stellt Österreichs führendes Weiterbildungsunternehmen Berlitz ein modernes Tool bereit, das zielgerichtetes und ortsunabhängiges Fremdsprachenlernen ermöglicht.

 

Wien, am 02.10.2018. Ausgehend vom Heimwerken hat der „Do it yourself“-Lifestyle mittlerweile viele Bereiche unseres Alltags erfasst und macht auch vor dem Fremdsprachenlernen nicht Halt. Smartphones haben Nutzern die Möglichkeit eröffnet, Sprachen mittels Apps in Eigenregie zu erlernen und so fit für das fremdsprachige Ausland zu werden – zumindest wird das von der Werbung suggeriert. Allerdings können auch Fremdsprachen-Apps keine Wunder bewirken, wie Berlitz Österreich-Geschäftsführer Heino Sieberath erklärt: „Fremdsprachen-Apps haben als Hobby für private Zwecke sicher ihre Berechtigung. Um sich auf eine bestimmte berufliche Herausforderung gezielt vorzubereiten, sind sie für sich alleinstehend jedoch nicht das geeignete Mittel.“

 

Das Problem mit dem „inneren Schweinehund“
Zu Beginn ist die Motivation, sich dem Lernen zu widmen, meistens noch relativ groß. Doch spätestens wenn die Selbstdisziplin geringer wird, zeigen sich die Tücken der Apps: Sie lassen sich zu leicht vom „inneren Schweinehund“ des Menschen austricksen. Push-Nachrichten, dass es Zeit für die nächste Lektion wäre, kann man leicht ignorieren und so ist die Gefahr groß, dass nach und nach der Schlendrian einreißt. „Zudem gibt es im beruflichen Umfeld meist konkrete Zielsetzungen, etwa eine Abteilung fit für Verhandlungen in englischer Sprache im arabischen Raum zu machen. Unternehmen benötigen hier ein professionelles Konzept und permanentes Monitoring der Fortschritte“, so Sieberath. Dafür investieren Unternehmen normaler Weise in Kurse, um die jeweiligen Mitarbeiter sprachenfit zu machen.

 

Persönliche Ansprache im virtuellen Klassenzimmer
Am besten, davon ist man bei Berlitz überzeugt, feilt man an seinen Fremdsprachenkenntnissen im Face-to-Face Sprachunterricht mit einem professionellen Lehrer. Gerade im ländlichen Raum mit großen Distanzen zur nächsten Sprachschule, oder wenn Mitarbeiter aus Abteilungen verschiedener Standorte einen Kurs belegen sollen, sind der logistische Aufwand und die zu erwartenden Reisekosten jedoch ein Hemmschuh. Berlitz setzt hier auf den „Virtual Classroom“, ein Online-Tool, das die zielgerichtete Face-to-Face Kommunikation mit einem Sprachlehrer sicherstellt, gleichzeitig aber ortsunabhängiges Lernen für einen einzelnen oder maximal sechs Kursteilnehmer ermöglicht. Diese sehen den Lehrer im Klassenzimmer, allerdings über ihren eigenen Bildschirm, wo auch immer sie sich aufhalten. „So können beispielsweise mehrere Verkaufsmitarbeiter eines in ganz Österreich ansässigen Unternehmens, unabhängig von ihrem jeweiligen Standort, in einem virtuellen Klassenzimmer Verkaufsgespräche in Englisch oder Französisch trainieren“, gibt Sieberath ein praktisches Beispiel. Der Berlitz Virtual Classroom (BVC) wurde zuletzt stark weiterentwickelt. Eine der jüngsten Innovationen ist der Learning Path Generator, der dem Einzelnen oder einer Gruppe automatisiert darstellt, wo sie im Lernprozess steht und wo es auf dem Weg zum Ziel noch etwas zu tun gibt. Ein Management Portal ermöglicht Entscheidungsträgern in Unternehmen wiederum, die Fortschritte der Gruppe zu überwachen und zu sehen, wie sie die Lernprogramme verwendet hat.

 

Virtual Classroom mit hohen Wachstumsraten
Die Nachfrage nach Fremdsprachenkursen im virtuellen Klassenzimmer ist groß. Mit einer Wachstumsrate von jährlich etwa 30 Prozent ist der Virtual Classroom europaweit das am raschesten wachsende Berlitz-Programm. In vier von fünf Fällen kommt es in Unternehmen zum Einsatz. Insgesamt werden 40 verschiedene Sprachen angeboten, die Fremdsprache Englisch liegt im Ranking ganz vorne. Etwa zwei Drittel der BVC-Kurse sind Einzeltrainings, auf virtuellen Gruppenunterricht mit maximal sechs Teilnehmern entfällt rund ein Drittel der Kurse. Erlernt man eine Sprache ganz neu, so sind bei romanischen Sprachen – beispielsweise Italienisch, Spanisch, Französisch – etwa 40 Einheiten à 45 Minuten nötig, um von sich behaupten können, die Basics gut zu beherrschen.

 


 

Über Berlitz
Seit genau 140 Jahren öffnet der Weiterbildungsanbieter Berlitz Türen für Menschen, die sich für Sprachen und Kulturen begeistern und ihre Management- und Führungskompetenzen weiterentwickeln möchten. Was als reines Fremdsprachentraining begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem differenzierten Angebot an Kommunikationstrainings für die globale Arbeitswelt entwickelt. Weltweit ist Berlitz an 550 Standorten in über 70 Ländern vertreten. In Österreich beschäftigt Berlitz rund 250 Mitarbeiter an sechs Standorten.

 

Foto: © Fotolia / Syda Productions

 

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