HOTEL&DESIGN | Schlumberger Sektreport 2018: Konsumenten greifen verstärkt zu österreichischen Produkten
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Schlumberger Sektreport 2018: Konsumenten greifen verstärkt zu österreichischen Produkten

Bedeutung von Herkunft und Qualität beim Schaumwein nimmt zu

 

92% der Österreicherinnen und Österreicher trinken zumindest gelegentlich Sekt, mehr als ein Viertel gönnt sich das prickelnde Getränk wenigstens einmal im Monat. Tendenz steigend. Der Trend geht deutlich in Richtung Qualitäts- und Herkunftsbewusstsein, beide Faktoren werden beim Sektkauf Jahr für Jahr wichtiger. Der bevorstehende Jahreswechsel ist mit Abstand der häufigste Anlass für Sekt (97% der Sekttrinker), dicht gefolgt von Hochzeiten und Geburtstagen. Auch als Mitbringsel zu Silvester gilt die Flasche Sekt als klare Nummer 1. Der Sektkonsum beim familiären Weihnachtsessen nimmt ebenfalls stetig zu – mehr als die Hälfte aller Österreicherinnen und Österreicher (58%) stoßen bereits mit einem prickelnden Gläschen auf den Heiligen Abend an. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse der diesjährigen Sektstudie, die von der traditionsreichen Wein- und Sektkellerei Schlumberger jährlich in Auftrag gegeben wird.

 

Bei einem Drittel der Bevölkerung prickelt es regelmäßig im Glas
Gemeinsam mit dem „market Institut“ hat Schlumberger auch in diesem Jahr eine Studie zu den Themen Sekt und Sektkonsum in Österreich durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen eine anhaltend positive Entwicklung von österreichischem Schaumwein am Gesamtmarkt sowie steigendes Konsumentenbewusstsein. Der Trend zu Herkunft und Regionalität hält weiter an. Im Jahr 2018 trinken 92% der Gesamtbevölkerung ab dem 18. Lebensjahr zumindest gelegentlich Sekt. Knapp ein Drittel (32%) gönnt sich ein- oder mehrmals im Monat ein prickelndes Gläschen, und nahezu 60% greifen mindestens einmal im Quartal zu Schaumwein. Eine Steigerung lässt sich auch bei der Zielgruppe der Frauen erkennen: Bei jenen, die regelmäßig Sekt trinken, ist der Konsum um 7% gestiegen. Im ländlichen Gebiet wuchs die Anzahl regelmäßiger Sektkonsumenten sogar um 12%, im Vergleich zu urbanen Gegenden, die stabil blieben.

 

Hinsichtlich des Trinkverhaltens lassen sich drei Hauptgründe herausfiltern, die für den Genuss eines Gläschens verantwortlich sind: Der Großteil der Bevölkerung trinkt Sekt nach wie vor zum Anstoßen (50%). Auf Platz 2 liegt die Verwendung als Aperitif (43%). Bereits deutlich mehr als ein Drittel (39%) trinkt Sekt ohne bestimmten Anlass, einfach zum persönlichen Genuss – eine erfreuliche Entwicklung, die den Trend zu erhöhtem Bewusstsein beim Sektkonsum unterstreicht.

 

Österreicherinnen und Österreicher genießen Sekt nach wie vor am liebsten pur – hier sind sich 49% der Befragten einig. Die Beliebtheit sortenreiner Produkte – 20% bevorzugen mittlerweile Sekt einer bestimmte Rebsorte – ist im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozentpunkte gestiegen. Ausgewogene Cuvées hingegen erhalten nur von 7% der Konsumente bewusst den Vorzug.

 

Österreichischer Sekt im Vormarsch – Geschmack, Herkunft und Qualität zählen
Das Einkaufsverhalten der Österreicherinnen und Österreicher hat sich im Vergleich zum Vorjahr wenig verändert – mit 65% bleibt der Supermarkt die absolute Nummer 1 unter den Absatzquellen. Ein klarer Trend lässt sich jedoch bei den relevanten Kauffaktoren erkennen. Als wichtigstes Entscheidungskriterium gilt immer noch der Geschmack, welcher für 90% der Befragten die größte Rolle spielt. Dicht gefolgt ist dieses Kriterium jedoch von den Faktoren Herkunft (66%) und Qualität (60%). Dass der Faktor der Regionalität eine besonders große Rolle für Herrn und Frau Österreicher spielt, lässt sich auch daran erkennen, dass heimischer Sekt klar gegenüber italienischem Prosecco und französischem Champagner bevorzugt wird. Mehr als doppelt so viele Personen greifen lieber zu österreichischem Sekt (48%) als zu italienischem Prosecco (21%). Mit deutlichem Zuwachs zum Vorjahr wird auch der Erfahrung und Kompetenz des Herstellers eine hohe Beachtung geschenkt (19%).

 

Ob zu Silvester, bei Familienfeiern oder zu Hause mit Freunden – Sekt ist beliebt!
Mit 97% ist der bevorstehende Jahreswechsel der häufigste Anlass für Sektkonsum, dicht gefolgt von Hochzeiten (90%) und Geburtstagen (89%). Das bevorstehende Weihnachtsfest ist für stolze 58% der Österreicherinnen und Österreicher ein guter Grund, ein Glas Sekt zu genießen. Es lässt sich jedoch auch ein Trend in Richtung Konsum von Schaumwein in den eigenen vier Wänden erkennen. 67% der sekttrinkenden Bevölkerung gibt an, das prickelnde Getränk gerne auch für einen Abend zu zweit oder zum Feiern mit Freunden im Kühlschrank zu haben. Als Mitbringsel zur Silvesterparty wird die Flasche Sekt ebenso gerne gewählt – knapp zwei Drittel aller Befragten (63%) setzen für diesen Zweck noch vor Glücksbringern auf Schaumwein.

 

Ausgezeichnete Qualität macht sich bezahlt
Je nachdem, wo die Österreicherinnen und Österreicher Sekt einkaufen, geben sie gerne auch etwas mehr Geld dafür aus. Im Durchschnitt wird im Supermarkt mit EUR 7,50 für eine 0,75l Flasche Schaumwein am wenigsten bezahlt. Danach folgt die Vinothek, in der für eine Flasche Sekt bereits stolze EUR 13,50 ausgegeben werden. In Anbetracht der Käuferschicht von Vinotheken, die vor allem aus Weinkennern und Sektliebhabern mit besonders hohen Anforderungen an das prickelnde Getränk besteht, verwundert das wenig. Das entsprechendes Ambiente und Service vorausgesetzt, ist der Konsument beim Besuch eines Gastronomiebetriebs toleranter beim Preis. Hier darf eine 0,75l Flasche im Durchschnitt EUR 33,80 kosten.

 

Die Qualitätspyramide für österreichischen Sekt ist bereits für 16% der Befragten eine klare Entscheidungshilfe beim Kauf. Die Unterscheidung zwischen KLASSIK, RESERVE und GROSSE RESERVE führt zu mehr Klarheit in der heimischen Sektlandschaft sowie am Point-of-Sale und verschafft einen Überblick über die hohen Qualitätsstandards von österreichischem Sekt. Auch die Bekanntheit des T ag des österreichischen Sekts, der jährlich im Zeichen de r heimischen Schaumweinproduzenten steht, hat sich in den letzten vier Jahren auf 7% nahezu verdoppelt.

 

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