HOTEL&DESIGN | Regierungsklausur: Arbeit und Investitionen attraktiver machen
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Regierungsklausur: Arbeit und Investitionen attraktiver machen

ÖHV (Wien): Reitterer will eine faire Verteilung der Entlastung zwischen Arbeitnehmern, AGs und KMUs. Digitalsteuer und Pflege müssen zusammen gedacht werden.

 

Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), begrüßt die Ergebnisse der Regierungsklausur von Mauerbach: „Die ÖHV-Forderungen Arbeit entlasten und Online-Umsätze besteuern sind seit Jahren Fixpunkt aller Regierungsprogramme. Jetzt nehmen sie realistische Formen an.“ Nach Jahrzehnten der Belastung des Mittelstands sei die Entlastung dringend notwendig: „Alles, was Arbeit entlastet, ist herzlich willkommen!“

 

KMU entlasten, Abschreibungsdauer verkürzen
Das gilt auch für Investitionsanreize. „Die Regierung ist angetreten, die Schäden zu reparieren, die Vorgänger angerichtet haben. Die wirken bis heute nach.“ Die Abschreibungsdauer müsse radikal verkürzt werden: „Ein Bad auf 40 Jahre abschreiben? Wer will ein 40 Jahre altes Hotelbad?“, verweist Reitterer auf die im Regierungsprogramm angekündigte Angleichung von Abschreibungs- und Nutzungsdauer: „Die derzeitige Regelung macht uns zu Kreditgebern der öffentlichen Hand, ob wir wollen oder nicht“, fordert Reitterer eine Entlastung, von der Konzerne und KMU gleichermaßen profitieren: „Das hilft auch kleinen Betrieben.“ Diese sind laut ganz aktuellem Mittelstandsbericht der Bundesregierung für 62% der Wertschöpfung und 63% der Bruttoinvestitionen verantwortlich: Dementsprechend sollten sie auch bei der Entlastung berücksichtigt werden.

 

Steuer für Online-Giganten und Pflege zusammen denken
Volle Unterstützung gibt es von Reitterer für die Besteuerung von Online-Giganten: „Start-ups fördern können wir, konzentrieren wir uns auf den nächsten Schritt: Fahren wir die Ernte ein, wo die Saat aufgegangen ist“, verweist sie auf einen der Bundesregierung vorliegenden ÖHV-Entwurf zur Registrierung der Anbietern auf Plattformen – laut Reitterer der bessere Ansatz als ein Wohnbonus: „Weil die geforderten 500 Euro nicht lange reichen werden, wenn weiter im großen Stil Wohnraum missbraucht wird. Bekämpfen wir die Ursache, nicht die Symptome.“ Gelingt die Besteuerung von Online-Umsätzen in Ausland nicht bald, müssten in ein paar Jahren wieder die zur Finanzierung der Pflegekosten zur Kasse gebeten werden, die schon jetzt die Hauptlast tragen.

 

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