HOTEL&DESIGN | ÖHV: Komplette Streichung der Lohnsteuer und Lohnnebenkosten für Dienstleister unverzichtbar
15888
post-template-default,single,single-post,postid-15888,single-format-standard,mkd-core-1.0.3,ajax_fade,page_not_loaded,,onyx child-child-ver-2.0.0,onyx-ver-2.2,vertical_menu_enabled, vertical_menu_left, vertical_menu_width_290,vertical_menu_background_opacity_over_slider vertical_menu_background_opacity_over_slider_on,smooth_scroll,side_menu_slide_from_right,wpb-js-composer js-comp-ver-5.5.2,vc_responsive

ÖHV: Komplette Streichung der Lohnsteuer und Lohnnebenkosten für Dienstleister unverzichtbar

ÖHV (Wien): Mitarbeiterintensive Betriebe brauchen größtmögliche Liquidität sofort.

 

Als klares Signal der Bundesregierung wertet Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung, die Reduktion der Lohnkosten um ein Drittel für Mitarbeiter, die zur Kinderbetreuung freigestellt werden: „Stark betroffene Hotels können sich die hohen Lohnkosten vielleicht noch ein Monat leisten. Aber Österreich kann sich keine steigenden Arbeitslosenzahlen und sinkenden Umsatzsteuereinnahmen leisten“, plädiert Reitterer für einen kompletten sofortigen Verzicht auf Lohnsteuer und Lohnnebenkosten für stark betroffene Betriebe: „Um diese Einnahmen fällt der Bund auch um, wenn sich Betriebe von Mitarbeitern trennen. Aber dann kommen für ihn noch Kosten für Arbeitslosenentgelt dazu, und auch die Umsatzsteuereinnahmen sinken. Das sollten wir vermeiden.“

 

Arbeitgeber extrem unter Druck
Österreichs Tourismuswirtschaft, mit 232.00 Mitarbeitern eine der wichtigsten Arbeitgeberbranchen, leidet seit Wochen besonders stark unter den Auswirkungen von COVID-19. Die Umsatzrückgänge in der Qualitätshotellerie liegen durch die Bank im sechs- bis siebenstelligen Bereich.