HOTEL&DESIGN | Alles, was man über den Perlwein wissen muss
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Der Frizzante eignet sich für jede Genuss-Situation © Spitz

Alles, was man über den Perlwein wissen muss

Das kleine Frizzante 1×1

 

Leichter Blütenduft, tanzende Bläschen, fruchtig-leichte Frische und dezenter Alkoholgehalt – das ist Frizzante. Das prickelnde Getränk ist mittlerweile sowohl ein Synonym für Party und Feiern als auch für den Genuss für Zwischendurch geworden. Was charakteristisch für den besonderen Perlwein ist, wie er sich von Prosecco unterscheidet u.v.m., verrät der Frizzante-Experte Spitz.

 

Ob als Aperitif, bei Partys, zu Desserts oder einfach als prickelnder After-Work-Ausklang – Frizzante ist der ideale Begleiter für jede Genuss-Situation. Aber was genau ist Frizzante eigentlich? Warum ist er kein Prosecco? Wie schmeckt er am besten? Jutta Mittermair vom Getränkehersteller Spitz hat die Antworten.

 

1.

Name: Was bedeutet Frizzante?
Wie der Klang schon vermuten lässt, kommt der Name Frizzante aus dem Italienischen und bedeutet perlend, prickelnd, spritzig: Frizzante ist also die italienische Bezeichnung für Perlwein. „In Österreich wird Prosecco gerne synonym für Frizzante verwendet. Allerdings handelt es sich hier nicht um ein und dasselbe Getränk“, erklärt Jutta Mittermair, „Prosecco darf nur für Perlwein verwendet werden, der von Trauben aus den italienischen Provinzen Venetien und Friaul-Julisch Venetien hergestellt wurde.“

 

2.

Charakteristika: Was macht den Perlwein aus?
Damit ein Frizzante als Frizzante bezeichnet werden kann, muss er mindestens sieben Prozent Alkohol aufweisen und wenig Kohlensäuredruck (unter 2,5 bar) haben. Im Vergleich zu Prosecco schäumt Frizzante weniger stark und hinterlässt nur ein leichtes Prickeln auf der Zunge. Er zählt zu den halbschäumenden Weinen und unterliegt deshalb in Österreich nicht der Schaumweinsteuer. Damit Frizzante übrigens optisch nicht mit Schaumweinen, wie etwa Sekt, verwechselt wird, dürfen Perlwein-Flaschen nicht mit einem Korken verschlossen werden.

 

3.

Haltbarkeit: Wie lagert man Frizzante richtig?
Grundsätzlich kommt Frizzante mit Erreichen des Reife-Höhepunktes in den Handel. Eine lange Lagerung zuhause ist daher nicht notwendig. Nach dem Kauf sollte der prickelnde Perlwein aus diesem Grund möglichst bald genossen werden. Möchte man den Frizzante aber für eine besondere Gelegenheit aufbewahren, sollte er stehend, kühl und lichtgeschützt gelagert werden. So ist er etwa bis zu einem Jahr haltbar.

 

4.

Optimaler Geschmack: Was ist die richtige Trinktemperatur?
Die richtige Trinktemperatur ist ausschlaggebend für den Geschmack des Frizzante. Einen guten Anhaltspunkt, ob der Frizzante ausreichend kühl ist, gibt die Farbe. „Sorten in weiß, wie Holunderblüte, schmecken bei einer Temperatur von fünf und sieben Grad am besten, bei Frizzante in rosa sollten es zwischen sechs und acht Grad und bei roten Geschmacksrichtungen zwischen neun und elf Grad sein“, verrät Jutta Mittermair.

 

5.

Von klein bis riesig: Welche Flaschengrößen gibt es?
Was vermutlich die wenigsten wissen ist, dass die Flaschengröße bei Schaum- und Perlweinen einen bestimmten Namen haben. Insgesamt gibt es 13 verschiedene Größen – so werden etwa die gängigen und bekannten 0,75 Liter Flaschen als Imperial und die 0,2 Liter Flaschen als Piccolo bezeichnet. Je nach Anlass und Gästeanzahl kann man also die ideale Flaschengröße wählen. Mit 30 Litern umfasst die Melchisedech übrigens den größten Inhalt.

 

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